Home arrow Musik arrow Polarkreis 18 "Polarkreis 18"
 
Polarkreis 18 "Polarkreis 18" PDF
Geschrieben von MF   
Das hat Motor Music geschickt eingefädelt, der Presse das gleichnamige POLARKREIS 18 Debüt Album zuzusenden mit einem „exklusiven“ Passwort, welches dazu berechtigt sich den Konzertmitschnitt aus dem Dresdner Schauspielhaus anzusehen. Die Rechnung geht wie folgt: Fulminantes Galakonzert Plus die wunderbaren Songs gepresst auf CD ergibt: Positives Medienecho, unbändige Lobeshymnen in Artikelform oder Dauerrotationen im Radio. Folge: Viele interessierte Leser und Hörer und...!
Live, ohne Schauspielhaus und Orchester, überzeugt die Band leider nicht. Die Fistel-Stimme des Sängers Felix Räuber kommt gegen Gitarre, Bass, Schlagzeug und Laptop-Soundwellen nicht an. Der Zauber, der auf ihrem Album zu hören ist, geht kläglich verloren und lässt die Hörer im Regen stehen. Doch lassen wir Konzerte und teure Tickets einmal weg und widmen uns dem musikalischen Erzeugnis: Es steht außer Frage, dass hier etwas Neues, Großes und Außergewöhnliches geboren wurde! Unweigerlich taucht man beim Hören des Albums ein in den POLARKREIS 18 Kosmos und fliegt rasend schnell über menschenleere Landschaften, moosbewachsene, zerklüftete Bergketten, um sich dann mit aller Kraft ins Erdinnere zu bohren und in der Hitze zu verglühen. Ist das noch Musik, oder sind das Drogen? Egal, es ist schön! Soundwellen tragen dich, hüllen ein und verschlingen. Traumwandlerische und zugleich kraftvolle Musik, die Aufstieg und Absturz zugleich ist. Die Instrumente, Break Beats und Drum´n Bass Elemente umspielen die Stimme des Sängers Felix Räuber, die leichtfüßig durch die Songs fliegt. Ab und zu erinnert die Musik an Bands wie THE KNIFE oder ROYKSOPP, nur um dann wieder im Zickzack-Kurs neue Wege zu gehen. Hier wird elektronische Popmusik neu erfunden und neu gemischt. Es ist nicht einfach Musik, es ist ein Feuerwerk der Sinne!

siehe auch: Wahrschauer Magazin (Ausgabe 54, Sommer 2007)

www.polarkreis18.de
< Zurück   Weiter >

Links