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Peter Fox "Stadtaffe" PDF
Geschrieben von MF   
"Guten Morgen Berlin, Du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau, Du kannst so schön schrecklich sein, Deine Nächte fressen Dich auf..." PETER FOX lässt seine Kumpels von SEEED mal ohne Aufsicht und läuft solo in eine Seitenstraße, die sich nicht als Sackgasse entpuppt.

Klar, dass ich nicht umhin komme, eine CD-Rezension über die Platte meines künstlerischen Namensvetters zu schreiben. PETER FOX (richtiger Name: Pierre Baigorry) wird in der Hauptstadt gehypt, gehypt und gehypt. Für viele Musikjournalisten ist sein Album "Stadtaffe" schon zum besten deutschsprachigen Album 2008 gekürt worden und es ist klar, dass es die Konkurrenz schwer haben wird. "Stürze mich auf Berlin, drück auf die Sirene (...) Ich bin die Abrissbirne für die deutsche Szene", locker und lässig textet sich der Fuchs durch die 14 Songs, souverän begleiten ihn die Beats und rollen auf dem Bordstein entlang, während das Babelsberger Filmorchester für die nötige Dramatik und Kraft der Songs sorgt. Natürlich ist PETER FOX untrennbar mit SEEED verbunden und böse Zungen könnten behaupten, dass "Stadtaffe" wie ein SEEED Album klingt, nur ein bisschen langsamer, wie ein guter Ferrari-Motor, der für den Stadtverkehr gedrosselt wurde. Wenn, ja wenn da nicht das Orchester wäre, anstelle des SEEED typischen Dancehall-Sounds. Wenn, ja wenn da nicht die persönlichen Geschichten des PETER FOX wären, anstelle der SEEED typischen Macho-Sprüche.
"Stadtaffe", ein rundum gelungenes, dynamisches Album und ein extra-großer Pluspunkt für das Orchester.

Mandy FOX, 2008

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