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Geschrieben von MF
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 Der Name MIYAGI klingt nach Japan und Hollywood-Karate-Filmen, doch soweit brauchen wir bei der 5köpfigen Band MIYAGI gar nicht schauen, denn sie kommen aus dem gar nicht all zu fernen Münster und haben mit "Hydraulic Son" ihr Debüt-Album bei Richard-Mohlmann Records herausgebracht.
Das Album "Hydraulic Son" ist durchwachsen und hinterlässt gemischte Gefühle. Es gibt vergleichsweise viele Melodien, die an andere Bands erinnern und den Denkapparat in Bewegung setzen, alle Ähnlichkeiten aufzuschlüsseln. MIYAGI sind die kleindeutsche Version, der britischen Indie-Rock Bands, wie den KAISER CHIEFS, MAXIMO PARK und THE RIFLES, die in den letzten drei Jahren auf den Europäischen Kontinent gespült wurden, nur das MIYAGI nicht diesen starken, britischen Akzent besitzen und sich mit dem Basic-Indie Gewand zufrieden geben. Hinzu kommt eine Prise Quentin Tarantino Feeling und Pop-Disko Gitarren. Eine nette Platte mit ein paar guten Songs wie "Bad Penny" oder "Whatever 2.0", darüber hinaus jedoch nichts Außergewöhnliches. Der Indie-Hype ist tot, von daher ist die MIYAGI Platte "Hydraulic Son" nur noch etwas für hartgesottene Indie-Fans.
MF, 2008
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